Der Steuer-Stress ist endlich vorbei
Mein Leben im Dreiland Der Steuer-Stress ist endlich vorbei
Die Probleme mit den französischen Steuerbehörden sind nach dem Verkauf einer Wohnung im Elsass gelöst. Aber es hat gedauert.
Peter Schenk 1 Kommentar 01.04.2025, 05.00 Uhr Drucken TeilenDie französischen Steuerbehörden in Saint-Louis.
Bild: Peter SchenkVor knapp einem Jahr habe ich in dieser Kolumne über die Schwierigkeiten mit den französischen Steuerbehörden geschrieben: Obwohl meine Wohnung in Huningue (F) seit 2023 nicht mehr vermietet und auch verkauft war, buchte der Fiskus weiter jeden Monat 117 Euro von meinem Konto beim Crédit Mutuel ab.
Auf mein Einschreiben mit dem Verkaufsnachweis des Notars an das Steueramt im Grossraum Paris, das für mich mit dem Wohnsitz in Basel zuständig ist, erhielt ich keine Antwort. Als ich die Einzugsermächtigung stoppen wollte, hat mir meine französische Kundenberaterin vehement abgeraten. Der französische Fiskus könne in derartigen Fällen ohne Rücksprache sehr rabiat werden. Ich solle beim Steueramt in Saint-Louis vorsprechen.
Auch Einschreiben mit Rückschein brachte nichts
Weil ich das nur sehr ungern mache, habe ich noch ein Einschreiben nach Paris geschickt, diesmal mit Rückschein, der auch unterschrieben zurückkam. Die Abbuchungen gingen dennoch weiter. Im Oktober 2024 hat sich endlich etwas getan: Die Steuerbehörde überwies mir 1244 Euro, ein Betrag, den ich zu viel bezahlt hatte.
Ich habe mich gefreut, dass die Probleme ein Ende hatten. Aber ich habe mich geirrt. Ab November 2024 wurden monatlich 14 Euro abgebucht. Das ist zwar nicht viel, aber läppert sich auch. Zudem habe ich mich geärgert, dass ich in........
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