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Die Nationalbank, der stille Diktator

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wednesday

Die Nationalbank, der stille Diktator

Die Schwächung des Frankens durch die Nationalbank ist wirtschaftsfeindlich, findet Gastautor Adrian Gasser.

Die Nationalbank am Bundesplatz 1 in Bern, fotografiert am 19. September 2024.

Seit Jahren interveniert die Schweizerische Nationalbank (SNB) zugunsten eines schwachen Schweizer Frankens. Sie greift systematisch in das Gebot von Angebot und Nachfrage ein, indem sie unter anderem die Bilanzsumme durch Zukäufe schwächerer Währungen von rund 100 Milliarden auf rund 1000 Milliarden Franken erhöht hat und damit unrentable Unternehmen künstlich am Leben erhält.

Mit ihren Massnahmen fördert die SNB die Zuwanderung und initiiert letztlich einen Teufelskreis, der die Schweiz in zunehmend noch grössere Probleme stürzen wird.

Mit ihren Interventionen durch Käufe von anderen Währungen bezweckt sie eine möglichst hohe Beschäftigung. Die SNB verfehlt damit indes ihr Ziel. Ihre marktwirtschaftswidrige Politik verhindert nämlich die ständige Anpassung der Wirtschaft an den Markt und begünstigt das Fehlen von Visionen, Ideen und Risikobereitschaft.

Die Aufgabe der SNB ist es einzig,........

© Aargauer Zeitung