Der Streit ums Geld für österreichische Filme
Die Streamingabgabe zur Finanzierung österreichischer Filme ist weiterhin nicht beschlossen, trotz Forderungen der Branche und Kampagnen wie #FairStreamtBesser.
Es gibt unterschiedliche Modelle: eine Abgabe ins Fördersystem oder eine Investitionsverpflichtung für Streaminganbieter, wobei die genaue Ausgestaltung umstritten ist.
Politiker wie Andreas Babler, Gertraud Auinger-Oberzaucher und Wolfgang Hattmannsdorfer betonen die Notwendigkeit, internationale Anbieter zu beteiligen, ohne heimische Medien zu belasten.
Streamingabgabe für internationale Anbieter in Österreich noch nicht beschlossen
Über 100 Filmschaffende starteten im August 2026 die Kampagne #FairStreamtBesser
Kulturministerium forderte einen fairen Beitrag der Streamingdienste
ÖVP und Neos bevorzugen Investitionsverpflichtung statt reiner Abgabe
Die Streamingabgabe zur Finanzierung österreichischer Filme ist weiterhin nicht beschlossen, trotz Forderungen der Branche und Kampagnen wie #FairStreamtBesser.
Es gibt unterschiedliche Modelle: eine Abgabe ins Fördersystem oder eine Investitionsverpflichtung für Streaminganbieter, wobei die genaue Ausgestaltung umstritten ist.
Politiker wie Andreas Babler, Gertraud Auinger-Oberzaucher und Wolfgang Hattmannsdorfer betonen die Notwendigkeit, internationale Anbieter zu beteiligen, ohne heimische Medien zu belasten.
Streamingabgabe für internationale Anbieter in Österreich noch nicht beschlossen
Über 100 Filmschaffende starteten im August 2026 die Kampagne #FairStreamtBesser
Kulturministerium forderte einen fairen Beitrag der Streamingdienste
ÖVP und Neos bevorzugen Investitionsverpflichtung statt reiner Abgabe
Amerikanische Serie, britischer Krimi, österreichischer Film, koreanisches Drama – alles liegt friedlich nebeneinander im digitalen Regal. Man scrollt, klickt, schaut. Wer Drehbuch, Kamera, Ton, Musik, Kostüm, Schnitt und Vermarktung bezahlt hat, ist an einem gemütlichen Streamingabend ungefähr so interessant wie die Frage, wer den Internet-Router gebaut hat.
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Vor zehn Monaten habe ich an dieser Stelle schon darüber geschrieben, was passiert, wenn weniger Geld in österreichische Filmproduktionen fließt. Damals stockte die Förderpipeline, die Branche warnte vor weniger Drehs und weniger heimischen Filmen. Eine mögliche Lösung: „Streamer, bitte zur Kassa!“
Zehn Monate später ist aus dem Ausrufezeichen ein Fragezeichen geworden, denn die Streamingabgabe ist noch immer nicht beschlossen. Schon im Juni hielt das Kulturministerium im Budget fest, dass ein „fairer Beitrag internationaler Streaming-Dienste“ zur Finanzierung des österreichischen Musik- und Filmstandorts ein Schwerpunkt der kommenden Jahre sein soll. Über die Modalitäten war man sich aber noch nicht einig.
Inzwischen wartet aber die Filmbranche nicht mehr still darauf.
Ende August haben mehr als 100........
