„Psychischen Kriegsschaden? Habe ich nicht!“
Viele Kriegskinder lehnen im Alter Hilfe ab und versuchen, ihre Gebrechlichkeit zu verbergen.
Unverarbeitete Kriegstraumata brechen im Alter auf und äußern sich in Angst, Aggression oder Resignation.
Kriegsenkel empfinden die Hilfsverweigerung der Eltern als belastend und haben Schwierigkeiten, sich emotional zu lösen.
Generation der Kriegskinder: geboren 1930–1945
1/3 der deutschen Kriegskinder nachhaltig traumatisiert (Studie mit 400 Patient:innen)
Trauma-Folgen: Beziehungsprobleme, gestörte Selbstfürsorge, Verdrängung
Psychotherapie in den 1950er/60er-Jahren kaum genutzt
Viele Kriegskinder lehnen im Alter Hilfe ab und versuchen, ihre Gebrechlichkeit zu verbergen.
Unverarbeitete Kriegstraumata brechen im Alter auf und äußern sich in Angst, Aggression oder Resignation.
Kriegsenkel empfinden die Hilfsverweigerung der Eltern als belastend und haben Schwierigkeiten, sich emotional zu lösen.
Generation der Kriegskinder: geboren 1930–1945
1/3 der deutschen Kriegskinder nachhaltig traumatisiert (Studie mit 400 Patient:innen)
Trauma-Folgen: Beziehungsprobleme, gestörte Selbstfürsorge, Verdrängung
Psychotherapie in den 1950er/60er-Jahren kaum genutzt
Jetzt sind sie alt, die Kriegskinder. Die Generation, geboren zwischen 1930 und 1945, die den Zweiten Weltkrieg unmittelbar oder knapp nach seinem Ende erlebt hat. Sie alle müssen erkennen, dass ihre Kräfte nachlassen: dass Einkaufen und Kochen immer mühseliger werden, dass die Vergesslichkeit zunimmt, die Bankgeschäfte nicht mehr bewältigbar sind. Die Wohnung bleibt ungeputzt und der Weg zum Arzt wird zu weit.
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Das sorgt für Streit. Denn die Kriegsenkel:innen machen in dieser Situation eine eigenartige Erfahrung: Die alten Menschen wollen sich partout nicht unterstützen lassen. Um keinen........
