Trump vs. EU: „Man muss auch furzen können“
US-Präsident Donald Trump entdeckt Grönland auf der Weltkarte. Trump will Grönland entweder kaufen oder annektieren, weil angeblich nur die USA die zu Dänemark gehörende Insel vor Russland und China schützen können. Und natürlich will er die dortigen Bodenschätze haben. Grönland und Dänemark sagen nein. Trump droht mit feindlicher Übernahme. Europäische NATO-Staaten schicken Truppen nach Grönland, um zu zeigen, dass sie die Insel sehr wohl schützen können. Trump droht einzelnen Ländern mit Strafzöllen. Aus der EU kommen scharfe Gegendrohungen. Trump rudert zurück mit Verweis auf einen Rahmenvertrag, den er mit der NATO vereinbart hat. Dessen Inhalt ist zwar weitgehend unbekannt, aber zumindest sind jetzt vernünftige Verhandlungen über die künftige Rolle der USA auf Grönland möglich.
Soweit die verkürzte Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse, aus denen die EU einige Lehren ziehen kann.
Erstens: In einer neuen Weltordnung, in der zunehmend das Recht des Stärkeren die Stärke des Rechts überlagert, spricht der US-Präsident die Sprache der Härte. Es scheint fast, als würde man von Trump erst dann richtig respektiert, wenn man ihm „mit dem Arsch ins Gesicht fährt“ – so wie er es selbst oft genug tut.
Ein Bild, das der deutsche Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger im Gespräch mit der WZ gerne aufgreift und ergänzt: „Man muss allerdings auch furzen können.“ Sprich: Es dürfen keine leeren Drohungen sein.
Jene der EU haben durchaus........
