Staatsfinanzen: Die Schulden der anderen
Das gesamtstaatliche Defizit 2025 liegt mit 4,2 Prozent des BIP besser als erwartet, aber über der Maastricht-Grenze.
Haupttreiber der Verschuldung sind Wien und einige Bundesländer, während der Bund sein Defizit senken konnte.
Erstmals gibt es monatliche Haushaltsdaten für Bund, Länder und Sozialversicherung, was mehr Transparenz schafft.
Gesamtstaatliches Defizit 2025: 4,2 % des BIP (21,5 Mrd. Euro)
Staatsschulden: 418,1 Mrd. Euro (81,5 % des BIP)
Pro-Kopf-Verschuldung: 45.349 Euro ( 5,6 % zum Vorjahr)
Sozialausgaben 6,2 %, Gesundheitskosten 6,9 %, Zinsausgaben 12,6 %
Das gesamtstaatliche Defizit 2025 liegt mit 4,2 Prozent des BIP besser als erwartet, aber über der Maastricht-Grenze.
Haupttreiber der Verschuldung sind Wien und einige Bundesländer, während der Bund sein Defizit senken konnte.
Erstmals gibt es monatliche Haushaltsdaten für Bund, Länder und Sozialversicherung, was mehr Transparenz schafft.
Gesamtstaatliches Defizit 2025: 4,2 % des BIP (21,5 Mrd. Euro)
Staatsschulden: 418,1 Mrd. Euro (81,5 % des BIP)
Pro-Kopf-Verschuldung: 45.349 Euro ( 5,6 % zum Vorjahr)
Sozialausgaben 6,2 %, Gesundheitskosten 6,9 %, Zinsausgaben 12,6 %
Willst du zuerst die gute Nachricht oder die schlechte? Ja, ich weiß, wir hatten den Einstieg vor nicht allzu langer Zeit erst – beim Newsletter über den Budgetvollzug im Herbst. Aber bei diesem Thema liegt das Muster inzwischen nahe.
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Also: Die Statistik Austria hat am Dienstag die aktuellen Daten zu den öffentlichen Finanzen 2025 veröffentlicht, also sehr vereinfacht gesagt: Die Endabrechnung der Einnahmen und Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen im Vorjahr.
Defizit besser ausgefallen als erwartet
Und die gute Nachricht ist: Das gesamtstaatliche Defizit ist mit 4,2 Prozent des BIP – das sind 21,5 Milliarden Euro neue Schulden – besser ausgefallen als sämtliche Prognosen vom Herbst vorhergesagt hatten. WIFO, IHS, der........
