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Österreichs Stromzukunft: Volle Kraft voraus

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19.02.2026

Österreich kann sich 2040 sicher mit Strom versorgen, wenn Windkraft und Batteriespeicher massiv ausgebaut werden.

Die Stromerzeugung schwankt stark je nach Wetter, weshalb Speicher und flexible Netze entscheidend sind.

Strompreise bleiben deutlich über Vorkrisenniveau, mit steigender saisonaler Spreizung und Folgen für Industrie und Inflation.

Stromverbrauch 2040: 88–104 Terawattstunden/Jahr erwartet

PV-Ausbau 2024: 2.131 Megawatt, 34 % zum Vorjahr

Batteriespeicherbedarf 2040: 15.000–18.000 Megawattstunden

Großhandelsstrompreis 2025: Ø 95 Euro/Megawattstunde

Österreich kann sich 2040 sicher mit Strom versorgen, wenn Windkraft und Batteriespeicher massiv ausgebaut werden.

Die Stromerzeugung schwankt stark je nach Wetter, weshalb Speicher und flexible Netze entscheidend sind.

Strompreise bleiben deutlich über Vorkrisenniveau, mit steigender saisonaler Spreizung und Folgen für Industrie und Inflation.

Stromverbrauch 2040: 88–104 Terawattstunden/Jahr erwartet

PV-Ausbau 2024: 2.131 Megawatt, 34 % zum Vorjahr

Batteriespeicherbedarf 2040: 15.000–18.000 Megawattstunden

Großhandelsstrompreis 2025: Ø 95 Euro/Megawattstunde

Wie viel Strom wird Österreich in 15 Jahren brauchen? Woher soll er kommen? Und was müssen wir bis dahin bauen, damit die Lichter nicht ausgehen? Das klingt auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen nach Kaffeesudleserei – aber genau damit hat sich die E-Control, die Regulierungsbehörde für den österreichischen Strommarkt, in ihrem neuen Monitoringbericht Versorgungssicherheit Strom beschäftigt, der diese Woche veröffentlicht worden ist.

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Die gute Nachricht vorweg: Ja, Österreich kann sich 2040 sicher mit Strom versorgen - und zwar auch dann, wenn der Verbrauch durch Elektroautos, Wärmepumpen und die Elektrifizierung der Industrie deutlich steigt. Aber dafür braucht es, neben dem schon recht zufriedenstellend laufenden PV-Boom, vor allem zwei Dinge: viel mehr (Achtung, Kärntner:innen, Triggerwarnung) Windkraft und eine Verachtfachung der Batteriespeicher.

Die........

© Wiener Zeitung