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Budget zur Halbzeit

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20.08.2026

Die Halbjahresbilanz von Bund, Ländern und Sozialversicherung fällt besser aus als im Vorjahr, das Defizit sinkt.

Einsparungen resultieren vor allem aus gekürzten Förderungen, während Pensionen, Zinsen und Arbeitsmarkt weiter stark wachsen.

Die Prognosen für das gesamtstaatliche Defizit 2026 liegen unter der EU-Grenze, strukturelle Probleme bleiben jedoch bestehen.

Bundesdefizit Jänner–Juni 2026: 13,3 Mrd. Euro, um 0,4 Mrd. weniger als 2025

Länderdefizit Halbjahr: 1,2 Mrd. Euro, Verbesserung um 2 Mrd. zum Vorjahr

Sozialversicherung Überschuss Q1: 2,6 Mrd. Euro, plus 0,4 Mrd. zum Vorjahr

Prognose gesamtstaatliches Defizit 2026: 4,2 % des BIP

Die Halbjahresbilanz von Bund, Ländern und Sozialversicherung fällt besser aus als im Vorjahr, das Defizit sinkt.

Einsparungen resultieren vor allem aus gekürzten Förderungen, während Pensionen, Zinsen und Arbeitsmarkt weiter stark wachsen.

Die Prognosen für das gesamtstaatliche Defizit 2026 liegen unter der EU-Grenze, strukturelle Probleme bleiben jedoch bestehen.

Bundesdefizit Jänner–Juni 2026: 13,3 Mrd. Euro, um 0,4 Mrd. weniger als 2025

Länderdefizit Halbjahr: 1,2 Mrd. Euro, Verbesserung um 2 Mrd. zum Vorjahr

Sozialversicherung Überschuss Q1: 2,6 Mrd. Euro, plus 0,4 Mrd. zum Vorjahr

Prognose gesamtstaatliches Defizit 2026: 4,2 % des BIP

Also: Es könnte viel schlimmer sein.

Kennst du schon?: Strenge Kammer(prüfung)

Keine Sorge, das hier ist nicht der Good News-Newsletter der WZ, aber trotzdem bin ich heute einigermaßen gut gelaunt. Der Grund: Ich habe mir in den vergangenen Tagen die Zahlen zum Budgetvollzug von Bund, Ländern und Sozialversicherungen angeschaut. (Was man eben so macht, wenn man bei Regen im Waldviertel festsitzt.)

Für den Fall, dass du das nicht gemacht hast – unverständlich, aber ok –, hier kurz der Hintergrund: Anfang August hat das Finanzministerium per Presseaussendung vermeldet „Vollzug des Bundesbudgets im ersten Halbjahr 2026 auf Kurs“. „Auf Kurs“ kann ja grundsätzlich einmal vieles heißen, also habe ich mir die Zahlen dahinter angeschaut – konkret den 50 Seiten starken Monatsbericht Juni des BMF, der die erste Jahreshälfte bilanziert. Und siehe da, daher die gute Laune: Die Aussendung kann man so stehen lassen – und es ist sogar noch ein bisschen besser, weil auch Länder und Sozialversicherung im gleichen Sinn „auf Kurs“ sind. Mit ein paar Fußnoten allerdings, zu denen wir noch kommen.

Fangen wir mit den blanken Zahlen an – und zwar, das ist heuer erstmals möglich, gleich für fast den ganzen Staat auf einmal. Die Statistik Austria veröffentlicht seit heuer monatlich Kassendaten nicht nur für den Bund, sondern auch für die Bundesländer und die Sozialversicherung – warum das jetzt auf einmal (endlich!) geht, haben wir an dieser Stelle schon besprochen, als sich unsere Staatsebenen auf den........

© Wiener Zeitung