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Ein Museum von Weltrang – und Tickets aus dem Container

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17.04.2026

Das Naturhistorische Museum Wien verkauft Eintrittskarten weiterhin in einem Container, da für einen neuen Eingangsbereich das Budget fehlt.

Die Museumsleitung um Katrin Vohland musste geplante Umbauarbeiten wegen fehlender finanzieller Zusagen der Regierung stoppen.

Trotz hoher Besucherzahlen, besonders junger Menschen, bleibt die Situation wegen Sparmaßnahmen vorerst unverändert.

NHM Wien: täglich rund 3000 Besucher:innen, höchster Anteil unter 19 Jahren

Paktiertes Budget für neuen Eingangsbereich: ca. 30 Millionen Euro

Seit März 2025: neue Regierung, Sparprogramm, Umbau gestoppt

Neuer Lift für 42 Personen eröffnet, barrierefreier Zugang erstmals möglich

Das Naturhistorische Museum Wien verkauft Eintrittskarten weiterhin in einem Container, da für einen neuen Eingangsbereich das Budget fehlt.

Die Museumsleitung um Katrin Vohland musste geplante Umbauarbeiten wegen fehlender finanzieller Zusagen der Regierung stoppen.

Trotz hoher Besucherzahlen, besonders junger Menschen, bleibt die Situation wegen Sparmaßnahmen vorerst unverändert.

NHM Wien: täglich rund 3000 Besucher:innen, höchster Anteil unter 19 Jahren

Paktiertes Budget für neuen Eingangsbereich: ca. 30 Millionen Euro

Seit März 2025: neue Regierung, Sparprogramm, Umbau gestoppt

Neuer Lift für 42 Personen eröffnet, barrierefreier Zugang erstmals möglich

Ja, man kann trotz aller Budgetnot am falschen Platz sparen. Zum Beispiel, wenn der Platz der Eingangsbereich jenes Museums ist, das junge Menschen in Österreich mit Abstand am liebsten besuchen.

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Aber der Reihe nach. Es ist ein unfreundlich-kalter Frühlingstag und mein Neffe hat eine Vorliebe für Dinosaurier. Also ab ins Naturhistorische Museum, - dort gibt es einen Saal, in dem lebensgroße Dino-Modelle sich bewegen und dabei furchterregende Laute ausstoßen.

Doch der Weg in das historische Haus an der Wiener Ringstraße hat seine Hindernisse. Denn für die Karten müssen wir uns draußen anstellen, bei einem Blechcontainer vor dem denkmalgeschützten Bau. Vor uns zwei Reihen von gut 30 Personen, die so wie wir bei Nordwind und Regen auf eine kapitale Erkältung hinarbeiten. „Das ist derzeit so. Drinnen ist nicht genug Platz“, erklärt die Frau an der Kasse auf Nachfrage und gibt den Halberfrorenen Karten und Wechselgeld. Endlich steigen wir also die Stufen zum Haupteingang hinauf, öffnen das Tor, betreten die beeindruckende Untere Kuppelhalle – und müssen uns einmal mehr anstellen.........

© Wiener Zeitung