Konstanzer Entsorgungsbetriebe müssen weniger Müll einsammeln – das freut die Umwelt
Die Konstanzer produzieren wieder weniger Abfall. Das geht aus der Statistik der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) hervor, die 2025 deutlich weniger Müll gesammelt haben als in den Jahren davor. Sowohl die Gesamt- als auch die Restmüllmenge sind nach einer Mitteilung der EBK gesunken. Alles in allem mussten 33.918 Tonnen Abfall weggebracht werden, 391 Kilogramm pro Person. Gerechnet wurde dabei mit 86.919 Einwohnern. 2024 waren es noch 34.838 Tonnen, 407 Kilo für jeden Konstanzer – damals eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Niedrigster Wert seit 1993
Beim Restmüll sparte jeder Konstanzer im Durchschnitt sechs Kilogramm im Vergleich zu 2024 ein – das entspricht dem Gewicht eines kleinen Kastens Bier. Die EBK sammelten 10.486 Tonnen Restmüll: Die 121 Kilogramm pro Kopf sind der niedrigste Wert seit 1993. Was auch die Entsorgungsbetriebe freut: Häufig werde die Restmülltonne als bequeme, aber falsche Lösung genutzt, heißt es in der Mitteilung. „Studien besagen, dass rund zwei Drittel des Inhalts einer Restmülltonne falsch sortiert und damit dem Recycling zu früh entzogen werden.“ Also für immer verloren sind.
Der Konstanzer Restmüll wird in die Kehrichtverbrennungsanlage nach Weinfelden gebracht. Auch wenn die bei der Verbrennung entstehende Energie zur Produktion von Strom und Wärme genutzt wird, heißt das noch lange nicht, dass mehr Restmüll besser für die Umwelt ist. „Ressourcenschonender ist es immer, recycelbare Abfälle wie Bioabfall, Glas und Papier auch zu recyceln. Und das geht nur, wenn diese Abfallarten in der richtigen Tonne entsorgt werden“, so die EBK.
Rückgang auch........
