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Wie ein Bouleplatz das Wohnviertel Stockfeld verbinden soll

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11.03.2026

„Rolling Boules – Wir bringen Herdwangen-Schönach ins Rollen.“ Die Vorfreude ist riesig und die Hoffnung groß, dass die Finanzierung ihres Projekts gelingt. Bewohner des Wohngebiets Stockfeld, das als Solitär am Ortsausgang von Kleinschöne liegt und vor einem halben Jahrhundert als reine Feriensiedlung geplant war, wollen eine Boule-Bahn bauen.

Geeignete Fläche ist gefunden

Und für die Freizeitanlage haben sie einen richtig idyllischen Platz gefunden – nahe dem Furtbach am unteren Rand des Wohngebiets. „Naturnah, gut erreichbar und ideal für ein lebendiges Miteinander“, freuen sich die Initiatoren auf tolle Begegnungen mit den Nachbarn und Bürgern aus der Gemeinde. „Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen – einen Platz für gemeinsames Spielen, Lachen, Austauschen und Miteinander“, erklärt Hans-Peter Bernhardt, der aus Pfullendorf mit Ehefrau Gabriele ins Stockfeld gezogen ist.

Für die Verwaltung und Sichtung der Spenden, die über die Bürgerstiftung gesammelt werden können, ist Christian Fox (Handy: 0162/7279887) zuständig. Otmar Riester (Handy: 0151/18516953) hat das Fundraising bei den Firmen übernommen. Beide stehen als Ansprechpartner für potenzielle Spenderinnen und Spender zur Verfügung.

Die Boule-Bahn soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden, aber nicht nur für die rund 350 Bewohner im Stockfeld, sondern für alle Einwohner von Herdwangen-Schönach. Das Grundstück ist gefunden, der Plan für die 12 bis 14 Meter lange Bahn gemacht und ein Unternehmer gefunden, der das etwas abschüssige Gelände einebnet und für den Boule-Betrieb vorbereitet. Die Kosten für das Vorhaben taxieren Hans-Peter Bernhardt auf 5000 bis 6000 Euro, wobei die Bewohner tatkräftig mithelfen wollen. Jetzt gilt es, die Finanzierung zu sichern. „Geld haben wir bereits über die Beteiligung unserer Initiative am Weihnachtsmarkt in Großschönach erwirtschaftet“, berichtet Gabriele Bernhardt, dass diese Aktion eine Gelegenheit war, dass sich die Stockfelder die Aktivitäten des Dorflebens integrieren und ihre Mitbürger über das Projekt zu informieren.

Bewirtung beim Bürgerempfang

Die nächste Gelegenheit, die „Rolling Boules“ kennenzulernen, ist beim Bürgerempfang am Sonntag, 15. März, in der Bundschuhhalle in Herdwangen. Dort übernehmen die Stockfelder die Bewirtung und stellen einige Spendenkässlein auf. Dieses Angebot kam von Bürgermeisterin Alexandra Kipp, die sich auch nach der ersten Bouleplatz-Anfrage im Februar 2025 Gedanken machte, wie man diesen privaten Bürgerwunsch erfüllen kann, ohne dass die Gemeinde finanziell involviert wird. Die Rathauschefin schaute sich den Bebauungsplan für das „Stockfeld“ an und entdeckte, dass es diese freie Fläche gibt, auf der einst ein Kinderspielplatz geplant war, für den man vor Jahren allerdings einen anderen Standort gefunden hat.

Bewohner planen ein Sommerfest

Da das Gelände schon im Bebauungsplan enthalten ist, benötigt man keine weiteren Planungen, sondern „nur“ noch einige tausend Euro, wobei man schon 25 Prozent des Geldes gesammelt hat. Neben der Hoffnung auf Spenden ist ein Sommerfest im Stockfeld für alle Einwohner von Herdwangen-Schönach geplant, und der Gartenbaubetrieb, der die Anlage baut, ist bereit, die Eigenleistungen zu integrieren. Zudem hat die Initiative einen Garten- und Landschaftsbauer in ihren Reihen, der seine Expertise einbringen will. Baubeginn könnte schon im April sein, aber auch mit September können die künftigen Boule-Spieler leben.

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© Südkurier