Virenschiff auf Teneriffa: Nun werden die Urlauber ausgeflogen
Kurz vor 11 Uhr am Sonntag erreicht ein kleines Zubringerboot die Hafenmole von Granadilla im Süden Teneriffas. An Bord: die ersten Passagiere der „MV Hondius“, jenes Kreuzfahrtschiffs, auf dem ein Hantavirus-Ausbruch drei Menschen das Leben kostete. Seit Tagen hält er internationale Behörden und die Weltöffentlichkeit in Atem. Die Szenen des Rücktransports an Land erinnern an Coronazeiten: In Schutzkleidung gehüllt, mit FFP2-Masken vor Mund und Nase, steigen 13 spanische Passagiere und ein spanisches Besatzungsmitglied aus dem Boot. Sie durften nur Handgepäck mitnehmen, verpackt in Plastiksäcke.
Wenig später sitzen sie in einem Bus der militärischen Katastrophenschutzeinheit UME. Ziel: ein komplett abgeschirmter Bereich des zehn Minuten entfernten Flughafens Teneriffa Süd, auf dem jeden Tag Tausende von Urlaubern ankommen und abfliegen. Später werden ihnen sechs niederländische und vier deutsche Passagiere folgen. Sie werden mit einem Mediziner der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der auf........
