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Giftschlangen, antike Uhr und eine Koralle: Die bizarrsten Funde des Zolls an der Grenze zur Schweiz

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17.05.2026

Rund 33.000 Menschen haben Zöllnerinnen und Zöllner im vergangenen Jahr im Grenzraum zwischen Wehr am Hochrhein und Konstanz am Bodensee kontrolliert. Und in vielen dieser Fälle, die das für diesen Bereich zuständige Hauptzollamt Singen in seiner Jahresbilanz aufführt, hat sich das auch gelohnt. Ein Überblick über besonders dreiste und bizarre Fälle.

Giftige Schlangen in einfachen Plastikboxen transportiert

Wie transportiert man totgiftige Schlangen artgerecht und sicher? Indem man sie in eine Plastikbox packt, diese mit Gummi oder Klebeband sichert und auf die Kiste „venemous“, also „giftig“, schreibt. So dachte wohl zumindest ein Mann aus der Ukraine, der mit diesen Tieren - und diversen weiteren Schlangen, Krebsen und Geckos - im April 2025 über die Grenze bei Bietingen fahren wollte. Der Zoll entdeckte die Tiere, weil er den Aussagen des Mannes nicht glaubte, in den Koffern und Boxen in seinem Auto seien nur Kleidung, Geschenke und Süßigkeiten. Bei genauerem Hinsehen entdeckten die Beamten dann die giftige Ladung, brachten sie in sichere Verwahrung und leiteten ein Verfahren gegen den Mann ein.

Kiloweise halbgetrocknetes Rindfleisch

Keine Vorteile bei einer Zollkontrolle........

© Südkurier