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Bergische Zusammenarbeit: Die Wahrheit steckt manchmal in einem Glückskeks

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27.02.2026

Bergische Zusammenarbeit: Die Wahrheit steckt manchmal in einem Glückskeks

Bergische Zusammenarbeit: Die Wahrheit steckt manchmal in einem Glückskeks

Von Schloss Burg über die Bundesgartenschau bis Sozialleistungsbetrug: Wenn man den Karren gemeinsam zieht, kommt man besser voran. Der steckt allerdings ziemlich tief im Schlamm, meint Kolumnist Stefan M. Kob

Liebe Leserinnen und Leser,

die Chinesen verstecken nicht nur Botschaften in Glückskeksen, sondern haben auch viele alte Weisheiten parat. Mit einer kam jetzt Kanzler Merz von seiner China-Reise zurück: „Ein Pferd spielt seine Stärke nicht allein aus, sondern indem es den Wagen gemeinsam mit anderen zieht.“ Ein Motto, wie gemacht fürs Bergische Städtedreieck. In allen drei Städten sitzen neue Chefs in den Rathäusern, die sich erst finden müssen. Vor allem auch zueinander.

Jeder Neuanfang bietet Chancen. Aus dem Wuppertaler Rathaus kommen erfrischend unbekannte Töne. Etwa, wenn die junge Oberbürgermeisterin Miriam Scherff sagt, dass die Bundesgartenschau 2031 zwar in Wuppertal stattfindet, aber man erfolgreicher wäre, wenn man regional denkt.

Erste Bewährungsprobe: Schloss Burg

Eine erste Bewährungsprobe der bergischen Kooperation liefert aktuell Schloss Burg. Das frisch herausgeputzte Juwel liegt zwar auf Solinger Stadtgebiet, gehört aber allen drei bergischen Städten. Die auch für den Unterhalt aufkommen. Irgendwie. Denn die entsprechenden Verträge stammen zwar nicht aus Graf Engelberts Zeiten, aber doch aus anderen längst untergegangenen Epochen.

Die Verantwortlichen haben gelernt: Mit dem letzten Pinselstrich der 55-Millionen-Euro-Sanierung beginnt der Verfall von vorn. Für Neues fließt Geld. Für den Erhalt selten. Dann müssen........

© Solinger Tageblatt