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Fronhof: Unterm Strich ist der Umbau richtig – es gibt aber noch viel zu tun

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Fronhof in Solingen: Unterm Strich ist der Umbau richtig – es gibt aber noch viel zu tun

Fronhof: Unterm Strich ist der Umbau richtig – es gibt aber noch viel zu tun

Die Mehrheit für eine Umgestaltung des Platzes steht. Dass sich die Solinger darauf nicht freuen, haben sich Politik und Verwaltung aber selbst zuzuschreiben. Es wartet viel Arbeit, bevor die Arbeiten am Fronhof beginnen können, kommentiert Lokalchef Björn Boch.

Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser!

Nun soll er also doch umgestaltet werden, der Fronhof. Spätestens mit dem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, SG Zukunft, Grünen und BfS dürfte die Mehrheit sicher sein.

Für die Umgestaltung gibt es gute Gründe. Mehr als 30 Jahre hat der Platz laut Stadt bereits durchgehalten. Wer aufmerksam über das Pflaster geht, bemerkt Risse und sieht Handlungsbedarf.

Was bei Straßen falsch ist, soll am Fronhof richtig sein?

Teile des Widerstands sind insofern schwer zu verstehen. Während uns berechtigterweise stört, wie unsere Straßen inzwischen aussehen, soll Flickschusterei auf dem Fronhof die Lösung sein? Und dass der Platz im Vergleich zu manch anderer Stelle der City passabel aussieht, ist kein belastbares Argument.

Der Umbau wird gefördert, Reparaturen nicht. Ja, auch Fördergeld ist Steuergeld. Aber soll Solingen wirklich verzichten und den Platz demnächst auf eigene Kosten sanieren? Während das Fördergeld woanders hinfließt?

Solingen kann nicht am Spielfeldrand stehen

Wir haben an dieser Stelle schon oft gefordert, dass die Fixierung auf Fördermittel ein Ende haben muss. Das bleibt richtig. Aber selbst wenn Bund, Land und EU dies jemals umsetzen: Solingen kann nicht so lange am Spielfeldrand stehen.

Die Stadt hat bei der Planung auf Einwände reagiert und Betroffene wiederholt gehört. Dass sich die Begeisterung der Solinger vor dem Umbau trotzdem stark in Grenzen hält, haben sich Politik und Verwaltung allerdings selbst........

© Solinger Tageblatt