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Sydney Sweeneys umstrittener Werbedeal: Es ist Sex, nicht Sport

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15.09.2026

Sydney Sweeneys umstrittener Werbedeal Es ist Sex, nicht Sport

Sydney Sweeney beim Armani-Beauty-Event im Rahmen der 83. Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig.

Meinung · Die US-Schauspielerin Sydney Sweeney wirbt nackt für einen Sportwetten-Anbieter und zieht damit heftige Kritik auf sich – vor allem von Sportlerinnen. Die Wut ist verständlich, das Problem aber liegt woanders.

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Eine Frau sitzt nackt und mit gespreizten Beinen auf einem Basketballkorb, lässt den Ball auf ihrem Finger kreisen, guckt lasziv in die Kamera und haucht „Es geht nur um Sport“. Dieses Szenario, gleichermaßen grotesk und verwirrend, wirft Fragen auf: Wie ist sie da hoch gekommen? Ist der Korb stabil genug? Und: Was macht sie da eigentlich?

„Sie“ das ist Schauspielerin Sydney Sweeney und ihr sinnentfremdeter Auftritt Teil eines Werbespots für den Sportwetten-Anbieter Novig. Sweeney räkelt sich in dem Spot außerdem noch auf einem Billardtisch, schlägt einen Ball übers Netz, posiert mit einem Football und trägt dabei wenig bis gar nichts. „Keine Wetten auf Kriege, Tod oder Politik“, verspricht die Schauspielerin. „Just Sports“ – „Es geht nur um Sport“. Von wegen.

Der Spot war kaum veröffentlicht, da schlug eine Welle der Empörung über Sweeney zusammen, und der kam vornehmlich von professionellen Athletinnen. „Wie können wir in einer Welt leben, in der die Vermarktung des weiblichen Körpers und die Sexualisierung des Frauensports immer noch normal sind?“, schrieb etwa die australische Schwimmerin und Olympiasiegerin Ariarne Titmus. Auch viele andere Sportlerinnen........

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