Abschluss Münchner Sicherheitskonferenz: Die großen Zweifel bleiben
Münchner Sicherheitskonferenz: Die großen Zweifel bleiben
Münchner Sicherheitskonferenz: Die großen Zweifel bleiben
Abschluss Münchner Sicherheitskonferenz Die großen Zweifel bleiben
Meinung | München · US-Außenminister Marco Rubio versichert in München die Unterstützung für Europa. Es sind deutlich versöhnlichere Sätze als befürchtet. Seine Kritik verpackt Donald Trumps Gesandter in höflichen Worten. Und doch: Eine Entspannung ist weiter nicht in Sicht.
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US-Außenminister Marco Rubio in München bei seinem Auftritt vor der Sicherheitskonferenz.
Wer Tauwetter in den transatlantischen Beziehungen erwartet hatte, der sieht sich nach der Münchner Sicherheitskonferenz enttäuscht. Der befürchtete Eklat ist zwar ausgeblieben, aber die tiefen Gräben zwischen Europa und den USA unter Präsident Donald Trump sind erneut sichtbar geworden. Was das für die Zukunft Europas und der Ukraine genau heißt? Unklar.
Anders als US-Vizepräsident JD Vance vor einem Jahr hielt der US-Außenminister Marco Rubio keine Krawallrede, sondern umwarb die Europäer während seiner mit Spannung erwarteten Ansprache ein ums andere Mal. Rubio nutzte in einer freundlicheren Sprache die Spielräume, die er als Minister hat. Doch die Rede trug ganz klar die Handschrift des Weißen Hauses unter Trump, die Handschrift der MAGA-Bewegung („Make America Great Again“).
Rubios Auftritt beschwört zunächst die gemeinsamen europäisch-amerikanischen Wurzeln und Werte. Seine Kernbotschaft: Die USA wollen das........
