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CDU in Stuttgart: Merz könnte ein holpriger Parteitagsritt bevorstehen

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17.02.2026

CDU in Stuttgart: Merz könnte ein holpriger Parteitagsritt bevorstehen

CDU in Stuttgart: Merz könnte ein holpriger Parteitagsritt bevorstehen

CDU in Stuttgart Merz könnte ein holpriger Parteitagsritt bevorstehen

Analyse | Berlin · Beim CDU-Parteitag in Stuttgart Ende der Woche stellt sich Friedrich Merz zur Wiederwahl als Parteichef. Die Union ist zwar für ihre Geschlossenheit bekannt, wenn es drauf ankommt — aber mancher dürfte sein „Mütchen kühlen“.

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Friedrich Merz im Mai 2024, als er erneut zum Parteichef gewählt wurde. Ende der Woche stellt er sich auf dem Parteitag in Stuttgart zur Wiederwahl.

Die jüngste Umfrage so kurz vor dem Parteitag in Stuttgart, auf dem sich Friedrich Merz Ende der Woche zur Wiederwahl als CDU-Vorsitzender stellt, schlägt ins Kontor: Nur 22 Prozent der Deutschen finden laut dem Institut „Insa“, dass der aktuelle Kanzler eine bessere Arbeit macht als sein Vorgänger Olaf Scholz (SPD). Ausgerechnet der Ampel-Mann Scholz, mit dem Merz nie konnte und dem er als Oppositionsführer im Bundestag mal vorwarf, lediglich ein „Klempner der Macht“ zu sein. Der Parteitag könnte ein Ritt auf der Rasierklinge für Merz werden.

Sie ist für den CDU-Chef äußerst durchwachsen – weil die Unzufriedenheit in der Union so groß ist. Von „CDU pur“, wie im Wahlkampf versprochen, ist nicht viel übrig geblieben. Merz glänzt auf außenpolitischem Parkett, aber innenpolitisch hat sich die Stimmung im Land nicht verbessert. Auch warten die Bürger auf die großen Reformen, auf Wachstum und mehr Führung. Dabei wiegt der Bruch von Wahlversprechen beispielsweise bei den Schulden weiter schwer. In Stuttgart tritt Merz als Konsens-Kanzler vor die Delegierten und mancher meckert hinter den Kulissen, dass sich der CDU-Chef zu viele Kompromisse von der SPD diktieren lasse. Andere mahnen hingegen Geduld an, weil das bisher Beschlossene noch wirken müsse. Dann werde sich die Stimmung drehen – ob zugunsten des Sauerländers, ist jedoch offen. Seit Monaten sind seine persönlichen Umfragen nicht besonders gut. Obwohl Merz schon........

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