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Lungenkrebs beim Papst: Ausgerechnet Leo

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19.10.2026

Lungenkrebs beim Papst Ausgerechnet Leo

Papst Leo XIV. winkt, als er aus dem Krankenhaus in den Vatikan zurückkehrt.

Düsseldorf · Robust, sportlich, Nichtraucher – dass das Oberhaupt der katholischen Kirche eine Krebsdiagnose bekäme, war nicht zu erwarten. So geht es dem Patienten im Vatikan nicht anders als Millionen Menschen: Es kann jeden jederzeit treffen. Wie also mit der Krise umgehen?

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Hätte man eine Woche lang alle Nachrichten boykottiert, man wäre unmöglich darauf gekommen, was der freundlich lächelnde ältere Herr da oben am Fenster gerade erlebt hatte. Papst Leo XIV. wirkte doch wie immer, als er am Sonntagmittag in Rom mit den Gläubigen das Angelus-Gebet sprach. Dabei war ihm fünf Tage zuvor wegen einer Krebserkrankung ein Teil des rechten Lungenflügels entfernt worden.

„Nach dieser heiklen Phase“ werde er nach und nach seine Aktivitäten wieder aufnehmen, sagte Leo. Dabei gilt für den Papst wie für jeden frisch operierten Krebspatienten, was Leos entfernter Kollege, der frühere rheinische Präses Nikolaus Schneider, in den schönen Ausdruck fasste, man sei an Schmitz Backes noch nicht vorbei. Weitere Untersuchungen und Kontrollen werden folgen müssen, letzte Gewissheit wird auf sich warten lassen.

Alter Leo XIV. war bei seiner Wahl im Mai 2025 erst 69 Jahre alt – seit Johannes Paul II. 1978 war kein neuer Papst jünger. Unter den Päpsten des 20. Jahrhunderts liegt Leo mit seinem Wahlalter ziemlich genau im Schnitt.

Leben Bis zur Krebs-OP war über Gesundheitsprobleme Leos nichts bekannt. Nach Medienberichten spielte er Tennis, schwamm und machte Gymnastik. Er gilt als Nichtraucher.

Man muss kein Freund der katholischen Amtskirche sein, nicht........

© RP Online