Winterzauber: Sehnsucht nach Schnee
Schnee ist unbequem. Leute müssen Wege freischüppen, Autoscheiben freikratzen, stehen auf Bahnsteigen in der feuchten Kälte, weil irgendwo die Weichen eingefroren sind. Oder sie hocken im Stau, weil Schnee auf der Straße gerade für Flachländler eine Herausforderung ist. Lästig alles.
Schnee kann auch gefährlich werden. Für Menschen ohne Obdach bedeutet die Mischung aus Kälte und Feuchtigkeit Lebensgefahr, wenn sie keinen Schutz finden und bei sinkenden Temperaturen in der Nacht einschlafen. Die Zahl der Unfälle steigt merklich, wenn Glätte einsetzt, Straßen nicht geräumt sind, Schneegestöber die Sicht nimmt.
Und dann sind da noch die Sattelschlepper, die in Straßengräben rutschen oder sich so querstellen, dass niemand mehr durchkommt. Wer dann trotzdem irgendwohin muss, zur Arbeit, zu Verwandten, in die Schule, muss sich durchschlagen und geht Risiken ein.
Familie aus Geldern baut Iglu aus Schnee
Dennoch: Viele sehnen sich nach der „weißen Pracht“. Sie wünschen sich, dass es an Feiertagen schneit. Selbst wenn der Winter erst im neuen Jahr sichtbar ins Flachland drängt, wie gerade, ist die Freude groß. Schneefans schnüren dann die Winterschuhe und unternehmen lange Spaziergänge. Und wenn sie in die veränderte Landschaft blicken, geht ihnen das Herz auf. Alles so hell und sauber. Alle Kanten gerundet, weite Flächen unberührt, der Lärm verschluckt. Schnee macht still und glücklich.
Die schönsten Fotos vom Schneefall in Düsseldorf
Ganz zu schweigen von der Freude der Kinder, die im Schnee alle........





















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