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Erfolg hält an: Die Linke startet selbstbewusst in 2026 – und träumt vom Regieren

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13.01.2026

Thema Bezahlbarkeit im Fokus

Mögliche Erfolge bei Landtagswahlen

Chancen auf den Wahlsieg in Berlin

Neue Mitglieder und Herausforderungen

Umgang mit Antisemitismus

Das Glashaus in Berlin Alt-Treptow ist der Ort, an dem die Linke vor nicht einmal elf Monaten ihre Wiederauferstehung besiegelte. In der alten Industriehalle feierte die Partei am Abend der Bundestagswahl ihren überraschend starken Wiedereinzug ins Parlament. Nun kamen die Genossen erneut im Glashaus zusammen, diesmal zu ihrem Neujahrsempfang. Und anders als vor einem Jahr, als die Linke in Umfragen nur drei Prozent erreichte, ist die Stimmung mittlerweile äußerst gut. Die Institute sehen die Partei seit Monaten konstant im zweistelligen Bereich. Es läuft für die Linke.

Entsprechend sieht sich die Oppositionspartei bestärkt – und hat sich bei ihrer Klausurtagung in der vergangenen Woche darauf verständigt, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen. Neben der Begrenzung von Mieten soll das Thema der Lebenshaltungskosten 2026 in den Fokus rücken. „Alle Preistreiber in diesem Land sollen gewarnt sein“, so Parteichef Jan van Aken. Konkret will die Linke Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie Bus- und Bahntickets von der Mehrwertsteuer befreien. Auch die Rückkehr des 9-Euro-Tickets strebt sie an.

Wie genau das alles bezahlt werden soll, ist unklar. Fraktionschef Sören Pellmann betont lediglich, die Vorschläge seien „finanzierbar“. Parlamentarische Mehrheiten dürfte die Linke mit ihren Anträgen aber ohnehin nicht erzielen. Von den 630........

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