Die Heimat zerfällt – Einreiseverbot haben nur die Quaggamuscheln
SVP-Politiker Simon Speck beschäftigt sich mit einem der Hauptthemen seiner Partei: der Einwanderungspolitik
Wer am Zugersee sein Boot einwässern möchte, trifft seit einiger Zeit auf eine neue Barriere beim Steg. Der Grund dafür ist die invasive Quaggamuschel. Diese kleine Muschel kann ganze Gewässer verändern, Wasserleitungen verstopfen und einheimische Arten verdrängen. Schon ein einziger Quagga-Befall kann finanzielle Schäden in Millionenhöhe verursachen. Deshalb handeln die Behörden sofort. Wer nicht die genauen Anforderungen erfüllt, darf sein Boot nicht einlassen. Kontrollen sind streng und verbindlich.
Genauso streng ist es in der Landwirtschaft. Bevor Maschinen von einem Betrieb zum nächsten gelangen, müssen sie gereinigt werden. Pilze, Käfer oder Viren würden sonst ganze Ernten gefährden. Die Schweiz gehört bei Pflanzenschutzvorschriften und Umweltauflagen zu den strengsten Ländern überhaupt. Jeder Landwirt weiss: Sauberes Gerät ist nicht optional. Es schützt die Lebensgrundlage aller.
Doch wenn es um den Schutz unserer Gesellschaft, Kultur und sozialen Stabilität geht, scheinen diese Prinzipien plötzlich nicht mehr zu gelten. Die Asylpolitik im Kanton Zug wirkt viel zu oft nachlässig. Auch der Kanton Zug spürt diese Entwicklung – pro Kopf gehört er zu den Kantonen mit den höchsten Asylkosten. Diese Ausgaben belasten Gemeinden und Steuerzahlende erheblich.
In Schulen braucht es immer mehr Integrationsangebote und Sprachförderung. In der Sozialhilfe häufen sich Mehrausgaben in Millionenhöhe. Die öffentliche Sicherheit steht vor wachsenden Herausforderungen. Viele Gemeinden ächzen … nein, viele Gemeinden sind überfordert durch diese zunehmende Last. Die Politik verspricht Lösungen, doch meistens bleibt es bei Absichtserklärungen.
Wenn jeder kommen kann, ohne genügend Integrationsbereitschaft, kulturelle Nähe oder Deutschkenntnisse, verlieren wir langsam das Gleichgewicht. Unterschiede im Denken, Leben und Arbeiten sind zu gross, um die Zuwanderer einfach zu integrieren. Was früher selbstverständlich war – gemeinsame Werte, Sprache und Respekt – wird heute immer mehr zu Nebeneinander ohne verbindendes Miteinander.
Wir sehen es in Zug: Die Stadt wirkt lebendiger, aber auch herausfordernder. Unsere Strassen sind bunter, unsere Schulen vielfältiger – und schwieriger zu führen. Traditionen verlieren an Kraft. Immer öfter wehen fremde Landesflaggen an Balkonen, manchmal häufiger als die rot-weisse Schweizer Fahne. An Nationalfeiertagen wirkt die Schweiz nicht mehr im Herzen, sondern nur noch im Kalender. Wer heute noch stolz eine Schweizer Fahne hisst, wird oft belächelt oder gar kritisiert. Dabei geht es nicht um Ausgrenzung, sondern um den Wunsch, das Eigene zu bewahren.
Wenn wir bereit sind, Muscheln, Käfer und Pilzsporen mit strengen Regeln zu kontrollieren – warum wenden wir bei den sensibelsten Fragen unserer Gesellschaft nicht denselben Massstab an? In der Landwirtschaft haben wir eines der strengsten Pestizidgesetze Europas. Doch bei der Zuwanderung liegt die Schweiz betreffend Asylgesetzen im Vergleich oft im unteren Bereich. Was wir brauchen, ist eine Regierung, die klare und verantwortungsvolle Vorschriften nicht nur erlässt, sondern auch durchsetzt, dies nicht aus Härte, sondern aus Verantwortung.
Der Schutz unserer Heimat darf nicht nur auf Mikroebene stattfinden. Er beginnt im täglichen Zusammenleben. Es braucht Mut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen – bevor Veränderungen unumkehrbar werden.
In dieser Kolumne «Die junge Sicht» äussern sich Mitglieder der Zuger Jungparteien zu frei gewählten Themen. Ihre Meinung muss nicht mit derjenigen der Redaktion übereinstimmen.
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