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Bullshit Jobs: Wenn Arbeit sich sinnlos anfühlt

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21.01.2026

Der Begriff «Bullshit Job» hat eingeschlagen. Es sind jedoch weniger die Tätigkeiten selbst als vielmehr das Arbeitsumfeld und die sozialen Beziehungen, die darüber entscheiden, ob Menschen ihre Arbeit als sinnvoll empfinden.

Rund ein Drittel aller Menschen, so eine vielzitierte These von David Graeber, verbringen ihr Berufsleben mit Aufgaben, die sie selbst für sinnlos halten. «Bullshit Jobs» nennt Graeber solche Tätigkeiten in seinem gleichnamigen Buch. Gemeint sind gut bezahlte Jobs, die weder gesellschaftlichen Wert noch persönliche Erfüllung bringen. Exemplarische Tätigkeiten finden sich in Verwaltungen, im Marketing oder auch im Finanz- und Personalwesen.

Der Begriff «Bullshit Jobs» hat eingeschlagen. Nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in vielen Büros und wohl auch an so manchem Stammtisch wird diskutiert, ob das, was man selbst oder andere täglich tun, wirklich einen Nutzen hat. Während sich einige durch die Debatten angegriffen fühlen, sehen sich andere womöglich darin bestätigt und hoffen auf einen........

© Luzerner Zeitung