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Gefährliche Nähe zu Trump: Das könnte Infantino zu Fall bringen

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Gefährliche Nähe zu Trump: Das könnte Infantino zu Fall bringen

Von François Schmid-Bechtel

Am Donnerstag geht es los mit der grössten Fussball-WM der Geschichte. Es ist eine Endrunde, die im Vorfeld irritiert. Denn es scheint, als werde ausschliesslich nach Donald Trumps Regeln gespielt.

Es gibt die demütigen Momente im Leben des Gianni Infantino, in denen er sich der Zuhörerschaft als Diener des Fussballs anpreist. Aber lieber ist ihm das Gewand des Königs, des Herrschers, des Entwicklers oder des Wohltäters des Fussballs. Weltweit, versteht sich.

Donald Trump (links) und Gianni Infantino bei der WM-Auslosung im Dezember 2025.

Lange dachten wir: Der Migrantensohn, der in der Kindheit seiner roten Haare und Sommersprossen wegen in Brig gemobbt wurde, hat das letzte Wort im Weltfussball. Er kam bisher auch mit allem durch. Kleineren und grösseren Verfehlungen wie überzogene Spesen, Privatjet-Affäre, Rausschmiss der Fifa-Ethiker, Einführung der Klub-WM, aufgeblähtes WM-Teilnehmerfeld, Goldsteak, geheime Treffen mit dem Bundesanwalt, Ausbeutung der Arbeiter auf den WM-Baustellen in Katar und, und, und.

Bei aller Kritik muss man Gianni Infantino attestieren, dass er einen entscheidenden Punkt früh kapiert hat. Man kann die Verwandlung vom  glanzlosen Fussballfunktionär zum Fussballkönig nur schaffen, indem man den Fussball mit allen Mitteln politisiert.

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