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Zwischen Attraktivität und Verdrängung: Welches Wachstum will Zug?

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24.08.2026

Zwischen Attraktivität und Verdrängung: Welches Wachstum will Zug?

Florin Meier, Mitte-Gemeinderat der Stadt Zug, über das Wachstum der Stadt, steigende Wohnkosten und die Frage, wie Zug auch für kommende Generationen Heimat bleiben kann.

Zug wächst. Das ist kein Problem, sondern Ausdruck unserer Attraktivität. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wofür wachsen wir? Wollen wir ein ungebremstes, rein quantitatives Wachstum, das immer mehr Kapital, Unternehmen und Arbeitsplätze anzieht? Oder steuern wir die Entwicklung so, dass auch junge Familien, Handwerker, Pflegekräfte, Lernende und Senioren hier ihren Platz behalten können?

Die Zahlen zeigen ein klares Ungleichgewicht: In der Stadt Zug stehen heute 47'525 Beschäftigte nur 32'122 Einwohnern gegenüber. Täglich kommen über 19'000 Zupendler hinzu, mit dem Zimmerberg-Basistunnel werden es noch mehr. Unsere tiefen Steuern und die attraktive Lage wirken wie ein Dauersog.

Dieser Druck treibt die........

© Luzerner Zeitung