Nein zur Individualbesteuerung – Schluss mit dieser Mogelpackung
SVP-Kantonsrat Adrian Risi über die Individualbesteuerung – und warum er sie nicht für einen Fortschritt, sondern für einen Rückschritt hält.
Am 8. März 2026 wird uns die Individualbesteuerung als «Gerechtigkeit» verkauft. In Wahrheit ist sie ein Systemwechsel, der neue Ungerechtigkeiten schafft, Familien gegeneinander ausspielt und am Ende auch noch teuer wird. Wer heute «Heiratsstrafe» ruft, verschweigt: Diese Vorlage löst das Problem nicht, sie verschiebt es – und zwar dorthin, wo es am meisten weh tut: zu Familien mit Kindern und zu Haushalten, in denen die Einkommen ungleich verteilt sind.
Das Prinzip ist simpel: Gleiche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss gleich besteuert werden. Genau dieses Prinzip wird mit der Individualbesteuerung untergraben, sobald man Familien als Einheit betrachtet. Denn Familien leben nicht als zwei getrennte Steuer-Excel-Tabellen. Sie teilen Miete, Krankenkasse, Kinderkosten, Lebensmittel – und tragen Verantwortung gemeinsam. Trotzdem sollen sie künftig völlig unterschiedlich belastet werden, nur weil sie die Erwerbsarbeit anders aufteilen.
Um es auf den........
