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Am Rande der Existenz

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14.08.2026

Die Felder reißen auf, die Ernten brechen ein. In Süddeutschland drohen Totalausfälle – Weizen, Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Sojabohnen. Die Dürre frisst sich durch die Ackerlandschaften. Bauernvertreter sprechen von einer »brutal angespannten« Lage. Recht haben sie. Der Befund ist eindeutig: Die Höfe stehen am Rand der Existenz.

Futter wächst kaum nach. Kühe geben weniger Milch. Manche Betriebe schlachten früher, weil die Tiere nicht mehr versorgt werden können. Wer noch Pflanzen schützen oder düngen will, kann oft die Rechnungen nicht bezahlen. Liquiditätskredite, Überbrückungsdarlehen – kurz: die Verschuldungsspirale dreht sich immer schneller.

Zumal gleichzeitig die Kosten steigen. Diesel, Energie, Betriebsmittel. Die Erzeugerpreise für Agrarprodukte bleiben hingegen niedrig. Eine Kalkulation, die für viele landwirtschaftliche Betriebe nicht mehr aufgeht, nicht mehr aufgehen kann.

Was macht........

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