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25. August 2026 – 12. Elul 5786

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Rabbinerin Ulrike Offenberg erinnert daran, dass im Elul alle Verantwortung tragen, sich selbst zu verändern

Jetzt ist der wohl wichtigste Monat des jüdischen Jahres da, der uns direkt zu den Hohen Feiertagen führt. Im Elul bedenken wir, was war und wie es weitergeht. Der jüdische Philosoph Bachja ibn Pakudah sagte: »Tage sind wie Schriftrollen – schreibe auf sie das, von dem du möchtest, dass es erinnert wird.« Er betont den freien Willen und die Urteilsfähigkeit des Menschen. Unsere Taten und unser Verhalten beschreiben die Schriftrollen – Tag für Tag, ein Leben lang.

Der Gedanke, dass wir unsere Schriftrollen selbst beschreiben, kommt ohne das bedrohliche Bild einer Gerichtssituation aus, wie es die Hohen Feiertage prägt. Aber das entlässt uns nicht aus unserer Verantwortung. Bachja erinnert uns daran, dass alles, was wir tun, Auswirkungen hat – nicht nur auf uns, sondern auch auf unsere Welt. Das drückt sich auch im Symbol der Waage für die Hohen Feiertage aus.

Wenn wir gute Taten üben, füllt sich die Waagschale und........

© Juedische Allgemeine