Hinschauen statt wegsehen: Die Fußball-WM bietet der zerrissenen Welt eine Seelenmassage
London. Der erste Präsident des Weltfußballverbands Fifa, der Franzose Jules Rimet, war ein Veteran des Ersten Weltkriegs. Sein Traum war es, dass der Fußball „zur Versöhnung der Völker“ beitragen und das „Misstrauen und die Rivalitäten“ zwischen Nationen beseitigen könnte.
Der Kontrast zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada könnte größer kaum sein: Kurz nachdem der heutige Fifa-Präsident Gianni Infantino im Dezember 2025 einen neu geschaffenen „Friedenspreis“ an Donald Trump überreichte, startete der US-Präsident einen militärischen Angriff auf........
