Die 35-Stunden-Woche ist kein Modell für eine Krise
Tarifvertragliche Ansprüche ohne das nötige wirtschaftliche Fundament sind letztlich wertlos. Das wird nirgends so deutlich wie bei der Debatte um die 35-Stunden-Woche. Unternehmer wie Nikolas Stihl, Martin Brudermüller und Martin Herrenknecht plädieren für 40 statt 35 Stunden, bei gleichem Monatslohn. Die IG Metall will davon nichts wissen. Bei den Tarifverhandlungen im Herbst in der Metall- und Elektroindustrie droht damit der nächste große Arbeitskampf.
Dabei ist die 35-Stunden-Woche kein Modell für eine Krise. Es geht schlicht um die Frage: Können sich die betroffenen Branchen die 35-Stunden-Woche noch leisten? Ein Blick auf den Arbeitsplatzabbau der Unternehmen in der........
