Wenn Vater Staat das deutsche Wachstum retten muss
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Jetzt ist es wirklich nur noch mit der Lupe zu erkennen. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft schrumpft und schrumpft und ist mittlerweile bei minimalen 0,5 Prozent angekommen. Das verkündete Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gestern im Rahmen der neuen Konjunkturprognose der Bundesregierung.
Nun haben Prognosen die Schwierigkeit, dass sie sich auf die Zukunft beziehen, die bekanntlich unsicher ist. Doch wenn eine Bundesregierung ihre eigene Wachstumsprognose innerhalb weniger Monate halbieren muss, lässt sich darin schon ein realistischer Pessimismus erkennen.
Nun haben Prognosen die Schwierigkeit, dass sie sich auf die Zukunft beziehen, die bekanntlich unsicher ist. Doch wenn eine Bundesregierung ihre eigene Wachstumsprognose innerhalb weniger Monate halbieren muss, lässt sich darin schon ein realistischer Pessimismus erkennen.
Vor allem, wenn man sich anschaut, woher das Mini-Wachstum kommt. Der Staat hält die deutsche Wirtschaft mit seinen Ausgaben derzeit knapp über Wasser, während der Privatsektor kaum liefert. Konsum und Investitionen liegen minimal im Plus, der Außenhandel rutscht sogar ins Minus. Chefökonom Benjamin Weigert fasste die Rolle von Vater Staat in der Bundespressekonferenz rhetorisch gekonnt zusammen:
Kaum Elektroautos „Made in Germany“
Immer noch größer als 0,5 Prozent, aber auch erschreckend klein, ist der Anteil deutscher Hersteller auf dem chinesischen Markt für Elektroautos. 1,6 Prozent oder 19.200 Exemplare der neu zugelassenen Elektroautos stammten im ersten Quartal 2026 von Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes-Benz oder Porsche. Das zeigen Daten, die der Branchendienst Marklines für das Handelsblatt erhoben hat. China ist der weltweit größte Markt........
