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Donald Trumps Handgranate für die Weltwirtschaft

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Märkte: Schlummert hier die nächste Finanzkrise? / Steuern: CDU gibt beim Spitzensteuersatz nach

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wenn ich in den vergangenen Tagen Kritisches zur Iran-Kriegsführung von US-Präsident Donald Trump geschrieben habe, hatten einige von Ihnen Zweifel: Ob ich Trump wirklich objektiv beurteile?

wenn ich in den vergangenen Tagen Kritisches zur Iran-Kriegsführung von US-Präsident Donald Trump geschrieben habe, hatten einige von Ihnen Zweifel: Ob ich Trump wirklich objektiv beurteile?

Wir haben in der Handelsblatt-Redaktion immer wieder diskutiert, wie wir über Trump berichten. Unsere Haltung ist dabei klar: Wir schreiben und sprechen sachlich über die Fakten, die Trump schafft. Und urteilen auf Basis von Recherchen und Gesprächen mit führenden Expertinnen und Experten dort, wo unsere Meinungsformate genau ein solches Urteil versprechen. Wo es Trump-Befürworter gibt, lassen wir sie zu Wort kommen. Wo nicht, eben nicht.

So haben wir uns diese Woche in einem zehnköpfigen Team auf drei Kontinenten vorgenommen, die Entwicklungen des Iran-Kriegs nachzuverfolgen. Wir haben mit Politikerinnen und Politikern gesprochen, Marktteilnehmern, Wissenschaftlern, Trump-Befürwortern und Trump-Gegnern.

Sie alle zeichnen das Bild eines Präsidenten, der ohne Plan in den Krieg zog – nun einen Ausweg aus dem selbst verschuldeten Chaos sucht, aber nicht findet. Und dabei die Weltwirtschaft mit nicht absehbaren Kosten belastet – etwa, indem er Rohstoff- und Aktienmärkte ins Chaos stürzt: Der Ölpreis stieg gestern Abend erneut über 100 Dollar pro Barrel, die Aktienmärkte sind volatil wie selten.


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