menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Spiel, Satz, Blackout – kostet ein Tennismatch Wegner das Amt?

20 0
08.01.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

auf den ersten Blick scheinen diese beiden Nachrichten nicht so recht zusammenzupassen. Gestern erreichte der Dax einen neuen Rekordstand. Der Index der 40 wichtigsten deutschen Börsenkonzerne schloss erstmals oberhalb der Marke von 25.000 Punkten.

Heute nun berichtet das Handelsblatt, dass die Zahl der Großpleiten in Deutschland 2025 deutlich gestiegen ist. 471 Unternehmen mit mehr als zehn Millionen Euro Umsatz haben im gerade abgelaufenen Jahr Insolvenz angemeldet. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Auswertungen der Restrukturierungsberatung Falkensteg zeigen. Schon 2024 war die Zahl der Großinsolvenzen um 35 Prozent angestiegen.

Auf den zweiten Blick passen die beiden Meldungen sehr wohl zusammen:

In der gesamten Wirtschaft zählte Creditreform vergangenes Jahr 23.900 Insolvenzen. Das war der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren, wie unsere Grafik zeigt. Wobei während der Coronakrise die Pflicht zum Insolvenzantrag zeitweise ausgesetzt war.

Während sich Deutschland schon über ein paar Extrapunkte beim Dax freut, steuert das Börsenjahr in den USA auf einen Rekord der ganz eigenen Art zu: 2026 könnte der Welt den größten Börsengang aller Zeiten bescheren. Dann nämlich, wenn Elon Musk seine Raumfahrtfirma SpaceX an die Börse bringen sollte. Ein geschätzter Erlös von 25 bis 30 Milliarden Dollar könnte sogar den Rekord-Börsengang von Saudi Aramco im Jahr 2019 übertreffen, der 25,6 Milliarden Dollar einbrachte.

Ein Teil der Börsenerlöse könnte in........

© Handelsblatt