Die Verfassungskrise der Maschinen
Im Schatten des Irankriegs ist ein anderer Konflikt eskaliert, den man vorschnell als kleinteilige Silicon-Valley-Posse abtun könnte: ein scheinbar üblicher Vertragsstreit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic. Doch hinter dem Konflikt steckt weit mehr. Er könnte die Welt am Ende stärker verändern als die Raketen in Nahost.
Schon unter der Regierung von US-Präsident Joe Biden hatte das Militär einen Vertrag abgeschlossen, um die KI-Modelle von Anthropic nutzen zu dürfen. Sie sind Berichten zufolge auch schon im Irankrieg eingesetzt worden – etwa um militärische Einsätze zu planen und feindliche Ziele zu erfassen.
Weil das Pentagon sich aber weigert, die ethischen roten Linien von Anthropic zu akzeptieren, ist es zum Streit gekommen. Die KI-Firma hatte den Einsatz ihrer Software für inländische Massenüberwachung und für vollautonome tödliche Waffensysteme strikt ausgeschlossen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ließ den Vertrag mit Anthropic daraufhin nicht nur platzen, er stufte das Unternehmen auch als „Lieferkettenrisiko“ ein. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Firma flankierend als „linksradikal“. Ein beispielloser Vorgang.
Im Schatten des Irankriegs ist ein anderer Konflikt eskaliert, den man vorschnell als kleinteilige Silicon-Valley-Posse abtun könnte: ein scheinbar üblicher Vertragsstreit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic. Doch hinter dem Konflikt steckt weit mehr. Er könnte die Welt am Ende stärker verändern als die Raketen in Nahost.
Schon unter der Regierung von US-Präsident Joe Biden hatte das Militär einen Vertrag abgeschlossen, um die KI-Modelle von Anthropic nutzen zu dürfen. Sie sind Berichten zufolge auch schon im Irankrieg eingesetzt worden – etwa um militärische Einsätze zu planen und feindliche Ziele zu erfassen.
Weil das Pentagon sich aber weigert, die ethischen roten Linien von Anthropic zu akzeptieren, ist es zum Streit gekommen. Die KI-Firma hatte den Einsatz ihrer Software für inländische Massenüberwachung und für vollautonome tödliche Waffensysteme strikt ausgeschlossen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ließ den Vertrag mit Anthropic daraufhin nicht nur platzen, er stufte das Unternehmen auch als „Lieferkettenrisiko“ ein. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Firma flankierend als „linksradikal“. Ein beispielloser Vorgang.
