Wie die Öl-Krise China aus der Deflationsspirale helfen könnte
Peking. Die stark gestiegenen Ölpreise sorgen in vielen westlichen Staaten für Unruhe. Chinas Staatsführung dagegen bleibt angesichts der enormen Ölreserven, der breit diversifizierten Lieferländer, des starken Ausbaus der erneuerbaren Energien und ausreichender Reserve-Kohlekraftwerke bislang auffallend gelassen.
Mehr noch: Es gibt die Hoffnung, dass die Erwartung steigender Rohstoffpreise China aus der Deflation befreien könnte.
Seit mehr als 40 Monaten fallen die Erzeugerpreise in China. Grund ist die Negativspirale aus Überangebot und dem daraus resultierenden ruinösen Preiswettbewerb. In der Volksrepublik wird dies als „neijuan“ bezeichnet. Auch die Verbraucherpreise stagnierten im vergangenen Jahr.
„Die Preise steigen nicht. Wenn die Preise nicht steigen, steigen die Gewinne nicht, wenn die Gewinne nicht steigen, steigen die Einkommen nicht, wenn die Einkommen nicht steigen, steigt der Konsum nicht“, sagt Yan Se, Professor für Politische Ökonomie an der Peking-Universität.
Peking. Die stark gestiegenen Ölpreise sorgen in vielen westlichen Staaten für Unruhe. Chinas Staatsführung dagegen bleibt angesichts der enormen Ölreserven, der breit diversifizierten Lieferländer, des starken Ausbaus der erneuerbaren Energien und ausreichender Reserve-Kohlekraftwerke bislang auffallend gelassen.
Ölkrise könnte Trendwende bringen
Seit mehr als 40 Monaten fallen die Erzeugerpreise in China. Grund ist die Negativspirale aus Überangebot und dem daraus resultierenden ruinösen Preiswettbewerb. In der Volksrepublik wird dies als „neijuan“ bezeichnet. Auch die Verbraucherpreise stagnierten im vergangenen Jahr.
„Die Preise steigen nicht. Wenn die Preise nicht steigen, steigen die Gewinne nicht, wenn die Gewinne nicht steigen, steigen die Einkommen nicht, wenn die Einkommen nicht steigen, steigt der Konsum nicht“, sagt Yan Se, Professor für Politische Ökonomie an der Peking-Universität.
Ölkrise könnte Trendwende bringen
Die Gegenmaßnahmen, die die Staatsführung unter dem Schlagwort „fan neijuan“ ergriffen hat, zeigen bislang keine nachhaltige Wirkung – auch wenn die Erzeugerpreise zuletzt weniger stark sanken. Doch nun könnte die Ölkrise die erhoffte Trendwende bringen.
