Bundeskanzler Merz darf in China alles machen, nur keinen Kotau
„Wie bekommt man China dazu zuzuhören?“, soll Bundeskanzler Friedrich Merz seine Berater im Vorfeld seiner ersten Chinareise gefragt haben. Die Antwort lautet: Er muss Peking Bedingungen für den freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt stellen. Denn Chinas Unternehmen brauchen Absatzmärkte für ihre im Überfluss produzierten Waren. Merz muss Staatsführer Xi Jinping selbstbewusst fragen: „Was könnt ihr uns bieten?“
Doch Merz’ Gespräche am Mittwoch in Peking dürften nicht einfach werden. Das Kräfteverhältnis hat sich in nur wenigen Jahren umgekehrt. Waren früher deutsches Know-how, Autos und Maschinen in der Volksrepublik stark gefragt, machen chinesische Konkurrenten heute den Deutschen nicht nur in China, sondern auf den Weltmärkten Konkurrenz. Chinas Offizielle können „vor Kraft kaum laufen“, sagen europäische Industrievertreter in Peking.
Schließlich haben sie mit den Exportbeschränkungen für seltene Erden selbst US-Präsident Donald Trump an den Verhandlungstisch gezwungen. Selbstgefällig wird in Staatsmedien darauf verwiesen, wie westliche Regierungschefs reihenweise nach Peking pilgern.
Kanzler der Ingenieurnation Deutschland bewundert Hightech „made in China“
Merz’ geplanter Abstecher zum Roboterhersteller Unitree in Hangzhou dürfte ebenfalls propagandistisch ausgeschlachtet werden. Die humanoiden Roboter der Firma sorgten jüngst mit einer artistischen Kung-Fu-Vorführung im Staatsfernsehen für Furore. Und nun kommt sogar der Kanzler der Ingenieurnation Deutschland, um Hightech „made in China“ zu bewundern.
„Wie bekommt man China dazu zuzuhören?“, soll Bundeskanzler Friedrich Merz seine Berater im Vorfeld seiner ersten Chinareise gefragt haben. Die Antwort lautet: Er muss Peking Bedingungen für den freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt stellen. Denn Chinas Unternehmen brauchen Absatzmärkte für ihre im Überfluss produzierten Waren. Merz muss Staatsführer Xi Jinping selbstbewusst fragen: „Was könnt ihr uns bieten?“
Doch Merz’ Gespräche am Mittwoch in Peking dürften nicht einfach werden. Das Kräfteverhältnis hat sich in nur wenigen Jahren umgekehrt. Waren früher deutsches Know-how, Autos und Maschinen in der Volksrepublik stark gefragt, machen chinesische Konkurrenten heute den Deutschen nicht nur in China, sondern auf den Weltmärkten Konkurrenz. Chinas Offizielle können „vor Kraft kaum laufen“, sagen europäische Industrievertreter in Peking.
Schließlich haben sie mit den Exportbeschränkungen für seltene Erden selbst US-Präsident Donald Trump an den Verhandlungstisch gezwungen. Selbstgefällig wird in Staatsmedien darauf verwiesen, wie westliche Regierungschefs reihenweise nach Peking pilgern.
Kanzler der Ingenieurnation Deutschland bewundert Hightech „made in China“
Merz’ geplanter Abstecher zum Roboterhersteller Unitree in Hangzhou dürfte ebenfalls propagandistisch ausgeschlachtet werden. Die humanoiden Roboter der Firma sorgten jüngst mit einer artistischen Kung-Fu-Vorführung im Staatsfernsehen für Furore. Und nun kommt sogar der Kanzler der Ingenieurnation Deutschland, um Hightech „made in China“ zu bewundern.
