Wie eine Reichensteuer das Silicon Valley spaltet
In Kalifornien steht in diesem Herbst ein historischer Moment bevor. Die Wähler könnten dann über eine der ambitioniertesten Superreichensteuern abstimmen, die in den USA je vorgeschlagen wurden. Einmalig fünf Prozent ihres Vermögens müssten dann all jene Bürger des Bundesstaats abtreten, die Guthaben, Immobilien oder Aktien im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar besitzen.
Naturgemäß ist vor allem im Silicon Valley die Entrüstung groß. Dort soll (wenig überraschenden) Schätzungen zufolge ein besonders großer Teil der 200 betroffenen Milliardäre leben.
Interessant ist, welche mitunter skurrilen Frontverläufe sich dabei auftun. Zuletzt spitzte sich der Konflikt um die Steuer weiter zu – dabei haben die Initiatoren bislang noch nicht einmal alle nötigen Unterschriften zusammen. Ursprünglich geht das Konzept auf zwei Gewerkschaften und die Idee mehrerer Ökonomen zurück. Sie erhoffen sich 100 Milliarden Dollar, die ins Gesundheits- und Schulsystem fließen sollen.
Das sind die reichsten Menschen der Welt
Zu den Gegnern zählen nicht nur konservative Hardliner wie Investor Peter Thiel oder Trumps KI-Zar David Sacks, sondern auch liberale Tech-Größen wie LinkedIn-Gründer Reid Hoffman (eine „entsetzliche“ Idee) oder Anthropic-Chef Dario Amodei („schlecht konstruiert“). Selbst Kaliforniens demokratischer Gouverneur Gavin Newsom, der sich gerade nach Kräften darum bemüht, nicht reich zu erscheinen, stellt sich gegen die Abgabe. Er fürchtet eine Abwanderung der Leistungsträger.
Interessant ist, welche mitunter skurrilen Frontverläufe sich dabei auftun. Zuletzt spitzte sich der Konflikt um die Steuer weiter zu – dabei haben die Initiatoren bislang noch nicht einmal alle nötigen Unterschriften zusammen. Ursprünglich geht das Konzept auf zwei Gewerkschaften und die Idee mehrerer Ökonomen zurück. Sie erhoffen sich 100 Milliarden Dollar, die ins Gesundheits- und Schulsystem fließen sollen.
Das sind die reichsten Menschen der Welt
Zu den Gegnern zählen nicht nur konservative Hardliner wie Investor Peter Thiel oder Trumps KI-Zar David Sacks, sondern auch liberale Tech-Größen wie LinkedIn-Gründer Reid Hoffman (eine „entsetzliche“ Idee) oder Anthropic-Chef Dario Amodei („schlecht konstruiert“). Selbst Kaliforniens demokratischer Gouverneur Gavin Newsom, der sich gerade nach Kräften darum bemüht, nicht reich zu erscheinen, stellt sich gegen die Abgabe. Er fürchtet eine Abwanderung der Leistungsträger.
