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Ein Berliner Risikokapitalgeber rüttelt die Start-up-Branche wach

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20.02.2026

Der Berliner Risikokapitalgeber Revent macht es vor, andere dürften folgen. Der Start-up-Investor schwört seine Portfoliofirmen in einem Brandbrief auf neue Zeiten ein, die selbstständig arbeitende KI-Agenten à la Open Claw und Claude Cowork ausgelöst haben. Im Mittelpunkt der Neujustierung stehen zunächst Softwarefirmen. Experten sprechen schon von der SaaSpocalypse, in Anlehnung an die Schwierigkeiten des Geschäftsmodells Software-as-a-Service, bei dem Software als Dienstleistung verkauft wird.

Das hat viele Gründe. Inzwischen lässt sich mithilfe von KI-Anwendungen Software schnell kopieren, mit weniger Einsatz und Mitteln. Die Folge: Von denjenigen, die in dem Markt unterwegs sind, wird mehr erwartet und verlangt. „Die Ziellinie hat sich im letzten Jahr erheblich verschoben“, heißt es in dem Brandbrief.

Eine Metrik steht im Vordergrund: Wachstum

Ganz schlicht bedeutet das, dass diejenigen, die von Investoren weiter Geld bekommen wollen, besser als bisher sein müssen. Eine Metrik steht im Vordergrund: Wachstum. Vorbei die Zeiten, in denen eine Verdreifachung des Umsatzes für Jubelstürme bei Investoren sorgte. Wer will, dass die Kapitalgeber Schlange stehen, muss mindestens eine Vervierfachung, eher sogar eine Verzehnfachung der Erlöse vorzeigen können. Denn nur dieses Hyperwachstum lässt darauf schließen, dass Konkurrenten nicht so schnell aufschließen oder gar überholen können.

Der Berliner Risikokapitalgeber Revent macht es vor, andere dürften folgen. Der Start-up-Investor schwört seine Portfoliofirmen in einem Brandbrief auf neue Zeiten ein, die selbstständig arbeitende KI-Agenten à la Open Claw und Claude Cowork ausgelöst haben. Im Mittelpunkt der Neujustierung stehen zunächst Softwarefirmen. Experten sprechen schon von der SaaSpocalypse, in Anlehnung an die Schwierigkeiten des Geschäftsmodells Software-as-a-Service, bei dem Software als Dienstleistung verkauft wird.

Das hat viele Gründe. Inzwischen lässt sich mithilfe von KI-Anwendungen Software schnell kopieren, mit weniger Einsatz und Mitteln. Die Folge: Von denjenigen, die in dem Markt unterwegs sind, wird mehr erwartet und verlangt. „Die Ziellinie hat sich im letzten Jahr erheblich verschoben“, heißt es in dem Brandbrief.

Eine Metrik steht im Vordergrund: Wachstum

Ganz schlicht bedeutet das, dass diejenigen, die von Investoren weiter Geld bekommen wollen, besser als bisher sein müssen. Eine Metrik steht im Vordergrund: Wachstum. Vorbei die Zeiten, in denen eine Verdreifachung des Umsatzes für Jubelstürme bei Investoren sorgte. Wer will, dass die Kapitalgeber Schlange stehen, muss mindestens eine Vervierfachung, eher sogar eine Verzehnfachung der Erlöse vorzeigen können. Denn nur dieses Hyperwachstum lässt darauf schließen, dass Konkurrenten nicht so schnell aufschließen oder gar überholen können.


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