Die gefährliche Rückkehr der Energie-Monopolisten
Unternehmen schicken Forderungen und Vorschläge an die Politik. Und auch Vertreter der Bundesregierung holen immer wieder Positionen und Ideen bei verschiedenen Vertretern einer Branche ein. Das ist erstmal nichts Ungewöhnliches.
Mehr als einen faden Beigeschmack bekommt das Ganze allerdings, wenn es um milliardenschwere Entscheidungen geht und die Politik anscheinend nur ein einziges Unternehmen nach seiner Meinung fragt. Und das, bevor es überhaupt einen ersten Gesetzentwurf gibt.
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Genauso soll es nach Handelsblatt-Informationen allerdings bei einem neuen Lobby-Papier des Energiekonzerns RWE gelaufen sein. Und zwar mit Vorschlägen zu dem staatlich geplanten Bau neuer Kraftwerke.
Unternehmen schicken Forderungen und Vorschläge an die Politik. Und auch Vertreter der Bundesregierung holen immer wieder Positionen und Ideen bei verschiedenen Vertretern einer Branche ein. Das ist erstmal nichts Ungewöhnliches.
Mehr als einen faden Beigeschmack bekommt das Ganze allerdings, wenn es um milliardenschwere Entscheidungen geht und die Politik anscheinend nur ein einziges Unternehmen nach seiner Meinung fragt. Und das, bevor es überhaupt einen ersten Gesetzentwurf gibt.
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Genauso soll es nach Handelsblatt-Informationen allerdings bei einem neuen Lobby-Papier des Energiekonzerns RWE gelaufen sein. Und zwar mit Vorschlägen zu dem staatlich geplanten Bau neuer Kraftwerke.
Wenn die Regierung sich jedoch bei nur einem Unternehmen Schützenhilfe für den Gesetzgebungsprozess holt, können vor allem teure Entscheidungen für den Steuerzahler die Folge sein. Und es droht eine Vernachlässigung kleiner Marktakteure zum Vorteil großer Konzerne. Das wird der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ohnehin schon von einigen vorgeworfen.
