Deutschland sitzt in der Energiekostenfalle
Schon wieder Energiekrise. Schon wieder zahlen deutsche Verbraucher und Unternehmen den Preis für Fehlentscheidungen der Politik. Der Krieg im Nahen Osten treibt die Kosten für Öl und Gas auch an deutschen Zapfsäulen in die Höhe und wird für die Wirtschaft zum Problem.
Für die Energiepolitik der vergangenen Jahrzehnte ist das eine unangenehme Erinnerung: Abhängigkeiten verschwinden nicht, sie rächen sich.
Dabei hat die Bundesrepublik diese Lektion doch schon einmal gelernt. Vor vier Jahren, als Russland die Ukraine angriff und Deutschland vor einer nie da gewesenen Versorgungskrise stand. Nur haarscharf schlitterte man damals an einer Katastrophe vorbei. Geändert hat sich seitdem aber nur eines: die Lieferanten fossiler Rohstoffe. Die kommen zwar kaum aus dem Nahen Osten. Aber die aktuelle Krise zeigt einmal mehr: Es ist egal, wo die fossilen Importe herkommen – Öl- und Gaspreise hängen an den Weltmärkten. Und bringen das geopolitische Risiko damit in die Republik.
Spritpreisbremse, das Freigeben von Ölvorräten oder eine temporäre Senkung der Energiesteuer: All das wird gerade diskutiert, um die Folgen der nächsten Energiekrise abzufedern. Statt immer nur an den Symptomen herumzudoktern, sollte die Politik endlich die Ursache bekämpfen. Und zwar die Abhängigkeit von fossilen Energien.
Schon wieder Energiekrise. Schon wieder zahlen deutsche Verbraucher und Unternehmen den Preis für Fehlentscheidungen der Politik. Der Krieg im Nahen Osten treibt die Kosten für Öl und Gas auch an deutschen Zapfsäulen in die Höhe und wird für die Wirtschaft zum Problem.
Für die Energiepolitik der vergangenen Jahrzehnte ist das eine unangenehme Erinnerung: Abhängigkeiten verschwinden nicht, sie rächen sich.
Dabei hat die Bundesrepublik diese Lektion doch schon einmal gelernt. Vor vier Jahren, als Russland die Ukraine angriff und Deutschland vor einer nie da gewesenen Versorgungskrise stand. Nur haarscharf schlitterte man damals an einer Katastrophe vorbei. Geändert hat sich seitdem aber nur eines: die Lieferanten fossiler Rohstoffe. Die kommen zwar kaum aus dem Nahen Osten. Aber die aktuelle Krise zeigt einmal mehr: Es ist egal, wo die fossilen Importe herkommen – Öl- und Gaspreise hängen an den Weltmärkten. Und bringen das geopolitische Risiko damit in die Republik.
Spritpreisbremse, das Freigeben von Ölvorräten oder eine temporäre Senkung der Energiesteuer: All das wird gerade diskutiert, um die Folgen der nächsten Energiekrise abzufedern. Statt immer nur an den Symptomen herumzudoktern, sollte die Politik endlich die Ursache bekämpfen. Und zwar die Abhängigkeit von fossilen Energien.
