Milliardenauftrag für deutsche Werft und das Risiko eines Klumpenrisikos
Das Aufatmen im Berliner Regierungsviertel dürfte bis ins ferne Kiel zu hören gewesen sein. Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfjetprojekt FCAS, nach dem Abbruch des Fregattenprojekts F-126 wäre es einem weiteren Ansehensverlust gleichgekommen, wenn der südkoreanische Hanwha-Konzern dem deutschen Wettbewerber TKMS jetzt auch noch Kanadas lukrativen U-Boot-Auftrag weggeschnappt hätte. Zumal sich Verteidigungsminister Boris Pistorius und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche als Handelsreisende persönlich für das Projekt stark gemacht hatten.
Am Ende ging das knappe Rennen zugunsten der Deutschen aus, die nicht umsonst den militärischen Schiffbau zu einer der nationalen........
