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Drei Gründe, warum das globale Geben an Grenzen stößt

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Hera hat ein Problem. Die amerikanische Hilfsorganisation kümmert sich um die Auswirkungen extremer Hitze auf Frauen im globalen Süden. Sie hat zwar genug Förderer von ihrer Arbeit überzeugt. Deren Geld muss aber die Grenze in die USA überschreiten. Mit der dortigen Spendenquittung können Spender aus Europa nichts anfangen. Und sie sind abgeschreckt von Drohungen der Trump-Regierung, Spenden an Organisationen einzufrieren, die sie für „woke“ hält. Deshalb hat die Organisation einen Ableger in den Niederlanden gegründet. Eine ineffiziente Doppelstruktur, um Geld anzunehmen.

Fast jede größere Nonprofit-Organisation macht das. Überall, wo sie Spenden annehmen will. Schon seit Jahrzehnten. Wie viele solcher Duplikate es gibt, kann man kaum schätzen. Allein die amerikanische Tochter der belgischen König-Baudouin-Stiftung verwaltet in Gegenrichtung mehr als 500 Freundeskreise europäischer Organisationen, damit nicht jede selbst gründen muss. Wer sich die Gründung sparen will, nimmt den Umweg über Mittlerstiftungen, die die Spende im Inland quittieren und sie dann an einen Partner im Zielland weiterreichen. Netzwerke dieser Art behalten dafür um die fünf Prozent ein.

Das verbreitete Vorurteil lautet, Nonprofit-Organisationen seien ineffizient. Die Wahrheit ist: Der Weg des Geldes zu ihnen ist es. Eine Branche, die ihr Geld so bewegt, braucht keine Feinde. Sie liefert ihren Kritikern das Material frei Haus: teuer, langsam, undurchsichtig.

Warum überleben die........

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