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Das Kanzleramt muss im BND aufräumen

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07.10.2026

Annähernd 2000 interne Dokumente gegen Geld. Sollte sich bestätigen, was die Bundesanwaltschaft August Hanning und seinem ehemaligen Büroleiter vorwirft, hätte ein früherer Präsident des deutschen Auslandsnachrichtendienstes BND geheime Informationen für private Geschäfte verwertet.

Hanning ist nicht verurteilt. Aber das Kanzleramt darf mit der Prüfung der Vorgänge nicht bis zum Ende des Strafverfahrens warten. Denn der Spionageverdacht trifft den BND in einer angespannten Weltlage. Deutschland braucht jetzt einen leistungsfähigen und verlässlichen Geheimdienst dringender denn je.

Pikant ist, dass der BND nicht zum ersten Mal wegen Verrätern in den eigenen Reihen im Fokus steht. 2014 flog Markus R. als CIA-Spion auf. Mehr als 200 Dokumente hatte er........

© Handelsblatt