menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Powells letzter Machtkampf gegen Trump

19 0
19.03.2026

Die wichtigste Nachricht zur Sitzung der US-Notenbank Fed hatte nichts mit Inflation oder Zinssenkungen zu tun – sondern mit dem Machtkampf zwischen Fed-Chef Jerome Powell und US-Präsident Donald Trump.

Powell überraschte die Wall Street mit einem genialen Schachzug. Seine Amtszeit als Fed-Chef endet am 15. Mai 2026. Er kann indes noch bis 2028 als regulärer Gouverneur im Führungsgremium der Fed bleiben. Powell wollte sich lange nicht festlegen, ob er die Option wahrnimmt.

Doch bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Fed-Sitzung am Mittwoch legte er die Karten auf den Tisch. Und die waren erstaunlich gut! Powell will so lange als Gouverneur bleiben, bis die strafrechtliche Untersuchung gegen ihn „wirklich und endgültig abgeschlossen ist, und zwar transparent und abschließend“, betonte der 73-jährige Powell am Mittwoch.

Damit setzt er Trump gleich mehrfach unter Druck. Powell schafft nun eine Motivation für Trump und sein Justizministerium, die ungewöhnliche und viel kritisierte Untersuchung gegen ihn zu beenden – und zwar schnell. Das Justizministerium hatte im Januar strafrechtliche Ermittlungen gegen den Fed-Chef eingeleitet – ein extrem ungewöhnlicher Vorfall in der Geschichte der US-Notenbank.

Die wichtigste Nachricht zur Sitzung der US-Notenbank Fed hatte nichts mit Inflation oder Zinssenkungen zu tun – sondern mit dem Machtkampf zwischen Fed-Chef Jerome Powell und US-Präsident Donald Trump.

Powell überraschte die Wall Street mit einem genialen Schachzug. Seine Amtszeit als Fed-Chef endet am 15. Mai 2026. Er kann indes noch bis 2028 als regulärer Gouverneur im Führungsgremium der Fed bleiben. Powell wollte sich lange nicht festlegen, ob er die Option wahrnimmt.

Doch bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Fed-Sitzung am Mittwoch legte er die Karten auf den Tisch. Und die waren erstaunlich gut! Powell will so lange als Gouverneur bleiben, bis die strafrechtliche Untersuchung gegen ihn „wirklich und endgültig abgeschlossen ist, und zwar transparent und abschließend“, betonte der 73-jährige Powell am Mittwoch.

Damit setzt er Trump gleich mehrfach unter Druck. Powell schafft nun eine Motivation für Trump und sein Justizministerium, die ungewöhnliche und viel kritisierte Untersuchung gegen ihn zu beenden – und zwar schnell. Das Justizministerium hatte im Januar strafrechtliche Ermittlungen gegen den Fed-Chef eingeleitet – ein extrem ungewöhnlicher Vorfall in der Geschichte der US-Notenbank.


© Handelsblatt