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Die Politik für das E-Auto war ein teurer Flop

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19.06.2026

Klimafreundliche Verkehrspolitik : Die Politik für das E-Auto war ein teurer Flop

Die Politik hat nicht genügend Voraussetzungen für das E-Auto geschaffen. So entstanden Milliardenverluste, Arbeitsplätze gehen verloren. Doch die Regulierer wollen weitermachen wie bisher.

Die Krisenzeichen sind unübersehbar: Die Volkswagen-Tochtergesellschaft Porsche verbuchte im Jahresabschluss 2025 Sonderabschreibungen in der Modellentwicklung und für Zulieferprojekte von 2,4 Milliarden Euro.  Europas zweitgrößter Autokonzern Stellantis schrieb vor allem für Europa und Nordamerika 18,8 Milliarden Euro ab. Mercedes warnt in der Bilanz vor  Risiken in der Absatzentwicklung, die sich negativ auf das Ergebnis auswirken könnten. Bei Ford in Köln ist die schlechte Lage unmittelbar an den Arbeitsplätzen abzulesen. Dort hat eine weitere Runde des Arbeitsplatzabbaus begonnen, es geht um 3700 Stellen.

Überraschend ist die Ursache dieser Krisenszenarien: Sie liegt nicht in den Folgen des Abschieds von der Verbrennertechnik, sondern ist im politisch verordneten Hochlauf für die Elektroautos zu suchen. Um ihren großen Ambitionen Nachdruck zu verleihen, hat die Europäische Union ihre Ziele für den Umstieg auf den batterieelektrischen Antrieb mit der Androhung von Strafzahlungen ab 2025 versehen sowie einem........

© Frankfurter Allgemeine