Einsam und ohne Gruß
Salzburger Festspiele : Einsam und ohne Gruß
Der Kampf um Macht hat die Sehnsucht nach Kunst in Salzburg gerade gehörig zur Seite gedrückt: Die Festspiele eröffnen mit nacktem Hintern, zwielichtigem Kerzenschein und dem Blick in eine ungewisse Zukunft.
Treppenwitz der Festspielgeschichte
Spätestens ab übernächstem Jahr werden viele Aufführungen in Ausweichquartiere verlegt werden müssen – da wird die amtierende Festspielleitung allerdings voraussichtlich schon nicht mehr im Amt sein. Karin Bergmann, die seit dem Rauswurf des Festspielchefs Markus Hinterhäuser im März dieses Jahres die Geschäfte interimistisch führt, hat angekündigt, nur zwei Spielzeiten lang zur Verfügung zu stehen. Voraussichtlich. Dass sie, über deren eigenständige Berufung zur Schauspielchefin Hinterhäuser gestürzt ist, am Ende vom Kuratorium selbst als Intendantin berufen wurde, ist ein Treppenwitz........
