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Der flexible Neue für die Downing Street

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thursday

Andy Burnham : Der flexible Neue für die Downing Street

Keir Starmer geht, Andy Burnham kommt. Doch abgesehen von ein paar gut klingenden Schlagworten wie „Hoffnung“ und „Wandel“ ist sein Programm  vage.

Der Rückzug des unpopulären Premierministers Keir Starmer eröffnet in Großbritannien ein neues Kapitel. Ein frisches Gesicht kommt in die Downing Street 10. Der voraussichtliche Nachfolger Andy Burnham könnte tatsächlich etwas Boden gutmachen. Die in der Wählergunst abgestürzte Labour-Partei, die vor Nigel Farages Partei Reform UK zittert, hofft auf einen Stimmungsumschwung. Doch wird Burnham bald mit demselben Berg von Problemen konfrontiert sein, an dem Starmer scheiterte.

Die Wirtschaft wächst nur schleppend, die Lebenshaltungskosten sind hoch, es werden zu wenig Wohnungen gebaut, das Gesundheitssystem NHS ist überlastet, zu bürokratisch und zu wenig produktiv, die Kosten des Sozialstaats in einer alternden und zunehmend kranken Gesellschaft steigen rasant, der Schuldenberg wächst, und im Haushalt gibt es kaum Spielraum für Investitionen und Mehrausgaben fürs Militär. Starmers Finanzministerin Rachel Reeves suchte Zuflucht in Steuererhöhungen, um Haushaltslöcher zu stopfen. Sie hat Unternehmen zu stark belastet und Investitionen und Neueinstellungen gebremst. Wie wird........

© Frankfurter Allgemeine