Wenn Reformpolitik darin besteht, den Bürgern noch mehr Geld abzuverlangen
Ein Jahr Schwarz-rot : Wenn Reformpolitik darin besteht, den Bürgern noch mehr Geld abzuverlangen
Die deutsche Wirtschaft dümpelt vor sich hin. Die Investitionsbereitschaft hat Friedrich Merz in seinem ersten Kanzlerjahr nicht gehoben. Dabei hängt genau davon alles ab.
Auf den gescheiterten Herbst der Reformen folgt der Winter des Wachstums. Das sind keine Serientitel eines Groschenromans. Es ist die traurige Realität im Deutschland der schwarz-roten Koalition. Im Winterhalbjahr lag die Wirtschaftsleistung 0,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Nach Jahren der Rezession und Stagnation ist das nicht wenig, aber es ist beileibe nicht viel. Es ist ungefähr das, was in Deutschland unter den derzeitigen Bedingungen an wirtschaftlicher Entfaltung möglich ist.
Angeschoben wird die schwache konjunkturelle Erholung durch den staatlichen Konsum, für den die Bundesregierung und das Parlament sich viele Milliarden Euro Schulden genehmigt haben. Gemäß den ersten Hinweisen der Statistiker haben am Jahresbeginn, noch vor dem Energiepreisschock, auch die privaten Verbraucher mehr konsumiert. Zudem scheint der Export sich nach drei Jahren des Niedergangs etwas erholt zu haben. Schmerzlich vermisst werden in der amtlichen Auflistung der Wachstumstreiber die Investitionen.
Ohne private Investitionen ist in der Konjunktur alles nichts
Im ersten Jahr im Amt ist es der schwarz-roten Koalition nicht gelungen, die Investitionsneigung........
