Mark Zuckerbergs KI-Manifest ist eine bombige Mogelpackung
Künstliche Intelligenz : Mark Zuckerbergs KI-Manifest ist eine bombige Mogelpackung
Der Meta-Chef schreibt ein KI-„Manifest“, in dem er eine bessere Welt und jedem Menschen ein besseres Leben verspricht. Glauben sollte man davon kein einziges Wort.
An Mark Zuckerberg ist ein Prediger verloren gegangen. Er ist der größte Verkünder des Silicon-Valley-Kapitalismus, dessen Vertreter von Gemeinwohl und der Rettung der Menschheit reden, wenn es um ihr Geschäft geht. Mit seinem aktuellen Sermon greift Zuckerberg ins höchste Regal. Er lautet auf: „Die Zukunft ist für alle da.“
So ist das „Manifest“ überschrieben, das der Meta-Chef gerade veröffentlicht hat und mit dem er sich gegen die Konkurrenz auf dem Markt der Künstlichen Intelligenz wendet. Die rosige Zukunft will Zuckerberg jedem von uns durch das offene KI-Modell „Muse Glimmer“ bringen. Das kann sich jeder auf seinen Computer herunterladen, damit arbeiten (und hoffen, dass die Maschine unter der erforderlichen Rechenleistung nicht in die Knie geht). Wie bei der Gemma-KI von Google sollen die „Gewichte“ von „Muse Glimmer“ frei verfügbar sein, über die KI-Kollaborationsplattform Hugging Face (die kürzlich von der KI von Open AI angegriffen wurde). Die „Gewichte“ sind die trainierten Parameter, anhand derer eine KI ihr „Wissen“ produziert.
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