Ein Bündnis aus Dreistigkeit, Überforderung und Geschwätz
Eralps Offenbarungen : Ein Bündnis aus Dreistigkeit, Überforderung und Geschwätz
Elif Eralps Randbemerkungen zu einem „Spiegel“-Interview sind der Todesstoß für Rot-Grün-Rot in Berlin, dachte man. Doch Grüne und SPD sind nur leicht irritiert, dafür ist ihre Rhetorik überaus entlarvend.
„Die Liebe und die Gerechtigkeit haben über den Hass gewonnen“, rief Elif Eralp ihren begeisterten Anhängern am Abend der Berlin-Wahl zu. Die Spitzenkandidatin der Linken, die auf einmal sehr gute Chancen hatte, Regierende Bürgermeisterin zu werden, wirkte gelöst, als sie ihren Fans zuwinkte. Man wüsste gern, ob sich an jenem Abend hinter ihrem strahlenden Lächeln schon Angst verbarg. Angst vor Männern wie Israel-Hasser und Hamas-Freund Ibrahim Ibrahim, der an dem Abend mit der Linkspartei in Neukölln feierte. Und vor Clanchef Issa Remmo, der im Hintergrund der Wahlpartys schon mal nach dem Rechten sah, als wäre er bald der neue Polizeipräsident von Berlin.
Der „Spiegel“ hat am Donnerstag offenbart, dass Eralp um die eigene Sicherheit und die ihrer Familie fürchtet, wenn sie sich explizit zu Ibrahim äußert. Das ging aus einer Randbemerkung der Politikerin zu dem Interviewtext hervor, den die Linke dann in dieser Fassung versehentlich an das Nachrichtenmagazin schickte. Die Fehlleistung der Linkspartei war derart unprofessionell, dass man zu einer psychologischen Interpretation geneigt ist: War Eralps Marginalie an dem zu autorisierenden Interviewtext ein unbewusster Hilferuf? Möchte Eralp in ihrem........
